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Tag Archives: dresden

Während auf youtube/google ein Video zu finden ist, in welchem ein Teil der Ereignisse um eine gewalttätige Nazi-Bürger-Demonstration gegen Polizisten und eine Flüchtlingsunterkunft zu sehen sind, bei addn.me ein Artikel erschien, welcher eher nüchtern über die Ereignisse des Abends vom 21.8.2015 in der Nähe von Dresden berichtet:

Eine Stunde vor Mitternacht eskaliert die Situation schließlich und ein entschlossener Mob attackiert die Polizei mit Flaschen, Böllern und anderer Pyrotechnik. Die Bauzäune werden auf die Straße gezerrt und einige versuchen, Barrikaden zu errichten.Die unterbesetzte Polizei bekommt die Situation lange Zeit nicht unter Kontrolle. Lichtraketen werden von Beamten gezündet, welche den Parkplatz ausleuchten sollen. Dadurch wird die Menge sichtbar, die immer noch mehrere hundert Menschen umfasst. “Deutschland den Deutschen! Ausländer raus” schallt es aus den Kehlen des Mobs. Die Polizei ist überfordert und versucht die Menge aufzulösen. Schließlich weiß sie sich nicht weiter zu helfen und beginnt damit, massiv Tränengas einzusetzen. Das gesamte Areal versinkt im weißen beißenden Nebel. Alle Anwesenden – Rassisten, Gegendemonstranten, DRK-Helfer, Journalisten und letztlich auch die Beamten kämpfen mit der Wirkung des Tränengases. Offenbar das Letzte und einzige Mittel, um die Ausschreitungen des rassistischen Mobs unter Kontrolle zu bekommen. (src)

wurde in der Dresdner Innenstadt ein Banner gemalt und aufgehängt, was in seiner Botschaft fast resigniert wirkt:

heidenau-antwort-auf-nazis„IHR seid das Volk, IHR seid Heidenau, IHR seid Rostock-Lichtenhagen“ (src)

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lichtverschmutzung_dresden-waldschloesschen-_ikl959(seen in Dresden at Elbe, near Waldschlösschen)

free_gaza_from_hamas_ikl959.com(shot in Dresden, 2012)

poem_in_the_wood(seen @ a party in wood near Dresden)

eln

melancholie und freude sind wohl schwestern

und aus den bäumen fällt verblühter schnee

mit jedem pulsschlag wird aus heute gestern

auch glück kann weh tun auch der moment tut weh

 

Die Nazis hatten bereits 1945 damit begonnen von der „Sinnlosigkeit und der Unmenschlichkeit“ der Bombardierung zu sprechen, zu DDR-Zeiten galt es – die anti-imperialistische Keule schwingend – Dresden zu einem Mythos zu stilisieren (wie auch Ulrike Meinhof es tat). Die SED inszenierte das Gedenken feierlich am Ort der Zerstörung (click4pic), noch heute beherrscht die gedenkenden Bürgerinnen und Bürgern der wieder-aufgebauten-Stadt einhellig die Überzeugung von der Sinnlosigkeit der Zerstörung.

„Nie wieder Ami-Bomben auf unsere Städte“ fordert das unten befindliche Plakat aus der DDR. Eine Forderung ähnlich klingend jener pazifistisch gekleideten Absage an den Krieg gegen Deutsche. Dabei formulierte ugly-dresden schon vor einer Weile treffend:

Die Katastrophe war für sie nicht die Ermordung ihrer jüdischen NachbarInnen, die sie durchführten, sondern die Umsiedlung der Deutschen („Vertreibung“); der Zivilisationsbruch nicht die rauchenden Schornsteine von Auschwitz, sondern die Bombardierung von Dresden. (src)

Gewiss, das unten befindliche Plakat aus DDR-Zeiten ist ein Produkt seiner Zeit. Doch nicht nur der Kalte Krieg hat eine Portion Antiamerikanismus beigetragen. Der Friedensgruß mit dem ausgestreckten rechten Arm hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Gruß der Vergangenheit, könnte man meinen.

dresden_ruft_ikl959.comDresden ruft – All unsere Kraft FÜR DIE ERHALTUNG DES FRIEDENS FÜR VEREINIGUNG UND AUFBAU unserer Heimat!

Nicht nur in seiner Bildsprache findet sich eine Analogie zum blonden NS-Deutschen, auch der Bezug auf die Heimat, die mit voller Kraft einem neuen Zeitalter entgegen geführt werden soll, klingt vertraut. Ebenso die Erwähnung von Frieden und Vereinigung gab es wenige Jahre zuvor (noch nach dem Münchner Abkommen 1938 wurde Hitler als Friedenskanzler gefeiert, der alle Deutschen sammele). Neu ist das Wort Aufbau, welches der scheinbar blindwütigen Zerstörung der Amerikaner und Engländer folgen muss (geschwiegen wird bis heute von den Bombardements durch sowjetische Flugzeuge).

Dabei ist der Krieg 1945 ein totaler geworden – ganz im Sinn der Deutschen. Jeder als Arier rassifizierte war Teil des deutschen Volkskörpers; & eben jenen galt es gegen die angeblichen „Untermenschen aus dem Osten“ und die „verkommene amerikanische Kultur“ zu schützen. Nach der Naziideologie schien die Vernichtung besser als alles sonst. Ein Beleg dieser militarisierten großdeutschen Gesellschaft ist der Volkssturm oder etwa die Hitlerjungend, die noch 1945 singend und bewaffnet den anrückenden amerikanischen und russischen Truppen entgegen marschierten.

Indes ließ keine blinde Zerstörungswut die Alliierten die Angriffe gegen deutsche Städte fliegen (fast die Hälfte der britischen Flugzeugbesatzung kam nicht mehr lebend zurück) sondern die ihnen entgegengebrachte Absage einer Kapitulation.

The cost of the US tactical and strategic air war against Germany was 18,400 aircraft lost in combat, 51,000 dead, 30,000 POWs, and 13,000 wounded. (src)

Etwa 160.000 Mann alliierte Flugzeugbesatzung verloren während des Zweiten Weltkrieg ihr Leben (src). Die Unfähigkeit der fallenden Bombe wem auf den Kopf zu fallen und wen zu töten konnte im Gedenken niemals zu einer Läuterung führen – es ist das Erinnern an eine Zerstörung welches nur Opfer kennt. Ist eine Selektion, wonach verlangt wird? Alte, Kinder und Frauen vom Sterben aussparen? Das was die Bomben nicht zu leisten im Stande waren wurde in den Vernichtungslagern zuvor bewusst zum Instrument – Alte, Frauen und Kinder gehörten zu den ersten Opfern auf den Listen und in den Massengräbern.

Das heutige offizielle wie auch das Nazi-Gedenken in Dresden an die Bombardierung NS-Dresdens war und ist stets eines was an die deutschen Opfer erinnert – von deutschen Tätern oder gar alliierten Opfern wird geschwiegen. Dabei wird die Stadt personifiziert und ebenfalls zum Opfer gemacht – das Kollektiv auch nach 1945 zur Rettung vor persönlicher Verantwortung.

Nachdem der Endsieg nicht mehr erreicht werden konnte, verlangte die Nazi-Führung kämpfend und mit erhobenem Haupt in den Untergang zu marschieren – so kam es. Die Sinnlosigkeit liegt nicht in der Bombardierung Dresdens und anderer deutscher Städte sondern dem (gegen alle Umstände zum Trotz) Festhalten an der Nazi-Ideologie.

Dresden im Erinnerungtaumel 2014 – inklusive NeoNazis, Überlebenden Bürgern und Antifaticker.

lost_someone_crossing_the_street_ikl959(seen in dresden)

old_vs_new_gdr-1_ikl959renovated one vs. old oneold_vs_new_gdr-n2_ikl959new (above) vs. …old_vs_new_gdr-o2_ikl959old vs. …old_vs_new_gdr-n1_ikl959new vs. …old_vs_new_gdr-o1_ikl959old. (seen in dresden); click pics to enlarge!

Der Mythos um die Bombardierung der Stadt Dresden im Jahr 1945 ist so alt wie teilweise ungeheuerlich. Und das Gedenken daran bis heute umstritten. Die Gedenken müsste es wohl treffender formuliert werden, denn es gibt derer einige:

Aus Anlass der Bombenangriffe auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 und mit Blick auf die Geschichte unserer Stadt erinnern wir an die Opfer von Nationalsozialismus und Krieg. (src)

menschenkette_dresden_2013_ikl959(geplante Menschenkette über zwei Elbbrücken zum 13. Februar 2013 in Dresden)

Wir? Wir:

Die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden […] gemeinsam mit den Fraktionen des Stadtrates, Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur, Sport,  Gewerkschaften und Kirchen, mit der Jüdischen Gemeinde und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren [und, Anm.] alle Bürgerinnen und Bürger […]. Menschenkette am 13. Februar 2013 Auftakt 17.00 Uhr am Rathaus (Brunnen hinter dem Rathaus, gegenüber der Kreuzkirche) Zusammenschluss um 18.00 Uhr (src)

Es soll ein Gedenken sein an die „Opfer des NS und des Krieges“. (waren nicht alle Opfer des Nationalsozialismus? – Nein.) Selbst bei den Toten wird kategorisiert – jedoch andere Kategorien als z.B. Jean Amery gefunden hat (s.u.). Die Sinnlosigkeit des Sterbens in diesem Krieg des deutschen Volkstaumels für eben jene idealisierte und ideologisierte völkische Einheit kristallisiert sich bis heute ungerechtfertigter Weise in dem Opfergedenken einiger Dresdner und angereister Revisionisten. Dieses Gedenken, welches zu oft nur im luftleeren Raum stattfindet bzw. die eigentlich von der Volksgemeinschaft  gestärkte ultimative Opferrolle (=deren Tod) der anders Definierten & Gekennzeichneten selbst einzunehmen gedenkt/eingenommen hat/einnimmt. Der als anders wahrgenommenen fremde Teil, ja zum Teil verfremdete Teil der Volksgemeinschaft, wird dem eigenen Leid gleichgesetzt oder schlicht verneint. Jean Amery formulierte treffend:

“Da  und  dort  wird  vielleicht  jemand  einwenden, dass  auch  der  Frontsoldat ständig  [zu ergänzen wäre wohl: und auch die an der Heimatfront irgendwann, es war ein „totaler und radikaler Krieg“ – O-Ton-Goebbels – Anm.] vom  Tode umfangen war und dass darum der Tod im Lager nicht eigentlich einen spezifischen Charakter und eine unvergleichliche Problematik hatte. Muss ich erst noch sagen, dass dieser Vergleich untauglich ist? Der Soldat starb den Helden – oder Opfertod: der Häftling den des Schlachtviehs. Der Soldat wurde ins Feuer getrieben, und sein Leben war nicht viel wert, das ist wahr, dennoch war ihm vom Staate nicht das Sterben verordnet, sondern das Überstehen. Des Häftlings letzte Pflicht aber war der Tod.” (src)

Im Verbecherverlag jüngst ein Buch erschienen (fast schon zu spät), welches das Gedenken an die Bombardierung Dresdens ganz abschaffen möchte. Inhaltlich habe ich keinen Einblick genommen, die Textankündigung des Verlags lautet:

Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin – unnötig bombardiert, kurz vor Ende des Krieges mit »Hunderttausenden Toten«. Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen Bezugspunkt der Erinnerung und des Gedenkens in Dresden. Durch die Jahrzehnte war die Stadt Kulminationspunkt und Ausdruck jeweils aktueller Geschichtspolitik. Sie präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen
sogar für wahrhaftiges Erinnern gegen geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen hinterfragt, Fakten erforscht und die  nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das? Muss nicht vielmehr das Gedenken selbst abgeschafft werden? Dieser Band sagt: ja! (src)

Soviel Geschichtsverdruss… Dabei würde vielleicht schon ein anderes Gedenken (inhaltlicher & formaler Art) reichen, oder gibt es etwas gegen denken gehen einzuwenden? Die victimisierte Haltung einiger erinnernder Versammlungen in der Stadt heute hätte vermutlich auch gut zum alljährliches Gedenken an der Ruine (=dem Opfer, dem Niederlagenresultat, der anschaulich gemachten Zerstörung) der Frauenkirche gepasst (dort wurden mit imperialismuskritischen Attitüden giftige Worte und Aussagen gegenüber dem sinnlosen anglo-amerikanischen Bombenterror verlautbart). So sah das alljährliches Gedenken zu DDR-Zeiten am Denkmals-Schuttberg  Frauenkirche während der 1980er aus:

_frauenkirche-dresden-ruine-1980er-ikl959.com

Heute sitzt & schlendert man wieder hindurch, durch die wieder aufgebaute Altstadt am Neumarkt. Man ist wieder drinnen, im warmen und bunten, musikalischeren (& auch wieder verkompletierten Bild) der barocken Stadt. Der Versuch heute etwas aus der Geschichte gelernt zu haben wird am deutlichsten in einer Kampagne, welche  Wörter stark machen will, schlicht: Werte einfordert über deren Inhalt und Definition sich lange diskutieren ließe.

13.februar-dresden_bekennt_farbe_ikl959(„13. Februar 2013 Mit Mut, Respekt und Toleranz – Dresden bekennt Farbe„, gesehn in Dresden)

Diese Kampagne der Stadt Dresden ist ein Signal. & es ist gleichzeitig schon im Vorhinein des 13. Februars ein Moment, der (Volks-?)Gemeinschaft suggeriert die so schon lange nicht mehr existiert. Und wenn: dann nur einmal im Jahr – am 13. Februar. Oder eben auch (in anderer Form) während des Jahre im nationalen scheinbar kollektiven Fußballtaumel. Das Gedenken an die Bombardierung Dresdens wird & sollte m.M.n. nicht in Vergessen geraten. Weshalb? Weil sich vor, aber auch nach der Bombardierung der Stadt die Spuren der massenhaften Menschenvernichtung der als minderwertig, gefährlich, rebellisch, schlicht: aus der Gesellschaft auzuschließender Elemente, finden ließ:

„[…] [Es] war mehr als eine Ironie des Schicksals, dass bei den Leichenverbrennungen nach den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 Überreste jener Wachmannschaften [unter der Bezeichnung SS Bataillon Streibel, Anm.] tätig waren, die die gleiche ‚Praxis‘ in den Vernichtungslagern der ‚Aktion Reinhardt‚ und nach den Massenerschießungen der ‚Aktion Erntefest‚ […] ausgeübt hatten.“

(Wolfgang Scheffler: Probleme der Holocaustforschung, S. 281; in: Deutsche Polen Juden, Berlin 1987)

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Der Tod wurde ein Meister wegen Deutschland. Der Tod wird kein Meister gegen Deutschland.

(part I 2013 hier; Dresden 2010; Dresden 2011, Dresden 2012, to be continued…)

13.feb.2010-dd_hansastr_ikl959_(Dresden Februar 2010, Hansastraße/Bischofsweg)

Wie siehts aus derzeit im Freistaat? Einige Urteile wurden gefällt. Auch in Zusammenhang mit den alljährlichen Ereignissen im Februar. Einiges erscheint leicht als der Versuch die Staatskasse aufgrund von Straf-Zahlungen von widerspänstigen Geistern finanziell zu bespülen; ach nein, es wird eingesperrt. Hinzukommen so Sachen wie die „Absprechung der Immunität von Abgeordneten“ (von Hahn bis Lichdi, um gegen jene ermitteln und ein Verfahren einleiten zu können) welche sich an den Protesten gegen den victimisierten Trauermarsch der Rassisten beteiligten. In Sachsen-Anhalts-Landeshauptstadt Magedburg verlief der Nazi-Marsch zuletzt nicht ganz unerfolgreich, siehe das Bild:magdeburg_nazidemo_route_2013_ikl959& die Naziroute hier; immerhin: weniger Innenstadt als die Jahre zuvor, doch ist das relevant?). Die Polizei musste den Nichtdemokraten ihr demokratisches Recht zugestehen & deren deutsche Weltanschauung sicher auf die Straße tragen.

Die Strategie scheint erkennbar: Nazis laufen lassen & Protestierende festsetzen/verhaften. Letzten Endes ja sogar nachvollziehbar – in der Öffentlichkeit taucht kaum etwas über verletzte Menschen durch einen Naziaufmarsches auf; statt dessen Berichte über gefrustete Gegendemonstranten bzw. die Versuche den Rassisten den Weg zu verbauen. All dies lässt erahnen wie sich Dresden in etwa einem Monat anfühlen könnte. Der Eventcharakter (und damit vielleicht sogar schon bedeutsam für Tourismus & sonstwas in der Barock-Stadt) hat sich die letzten Jahr gut entwickelt. Für die sächsische Landeshauptstadt ist es das Jahres-Großereignis; (die Menschenanzahl die sich im Stadtgebiet bewegte findet sich sonst nur bei Fussballnationalspielen mit deutscher Beteiligung; 2010 wurde der große Februar-Umzug der aus ganz Europa angereisten Trauermärschler durch die Stadt erstmals verhindert – am wenigsten durch die bürgerliche Veranstaltung der Stadt jenseits der Elbe, sondern durch die massenhaft – auch von Auswärts angereisten – in der Kälte harrenden Blockierer & spazierenden Anwesenden diesseits der Elbe – Fussballspielen hätte vielleicht dem ein oder anderen besser getan, vor lauter Langweile) 13.feb.2010-dd_ikl959(Friedensstr., Dresden Februar 2010)

Wie wirds 2013 in Dresden aussehen? Einfach, wichtig und richtig bleibt die Kritik & das Mobilisierungspotential gegen den Braun-gefärbten Umzug in Dresden, schon weil das über die Jahre zu einem Event geworden ist an dem Niemand fehlen sollte. Oder so… „Naiv“ und „seltsam komisch“ erscheint im Rückblick ein Foto aus dem Jahr 2010 (unbekannt da noch die Ereignisse um die zur Tat schreitenden mordenden nationalen Untergründler, von einigen Publikationsorganen nichts weniger als diffamierend als „Dönermorde“ bezeichnet…):13.feb.2010-dd_nazis_essen_heiml.doener_ikl959to be continued…

blaues_wunder-sw(Elbbrücke „Blaues Wunder“, Dresden)

In Dresden waren Ende 2012 ein oder zwei Haufen junger Menschen unterwegs um in der Neustadt Flyer zu verteilen. Sie wiesen darin auf eine Veranstaltung hin, die in wenigen Tagen (07. Januar) in Dessau stattfinden soll, versuchten des weiteren über die Hintergründe des Todes von Oury Jalloh zu berichten.oury_jalloh_spontandemo_dresden_flyer(der Text ist auch bei Indymedia zu finden)

Am 7. Januar soll in Dessau an den Tod von Oury Jalloh erinnert werden, der 2005 auf einer feuerfesten Matratze in der gefließten Polizeizelle Nummer fünf verbrannte (er verstarb an einem Hitzeschlag – die Staatsanwaltschaft im Jahr 2010: „Die Todesursache sieht das Gerichtsmedizinische Institut in einem sogenannten Hitzeschock, weil aufgrund der Flammenentwicklung sich Temperaturen bis 345 Grad Celsius nach zwei einhalb Minuten, entwickelt haben. Das führt zu einem schlagartigem Atemstillstand und dem Herztod.„;  anders als der zwei Jahre zuvor in der selben Zelle an einem Schädelbasisbruch gestorbene Mario Bichtemann)…

plakata3_initiativeouryjalloh(src)

Verwiesen sei nochmals auf einen Film und ein Hoerstück, welche die Ereignisse und Folgen des Unfassbaren darzustellen versuchen.

saechsische_polizei_fuegt_schaden(„Achtung!!! Die Sächsische Polizei fügt ihnen und Menschen in ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu. Verhalten Sie sich unauffällig und schalten Sie ihr Handy aus.„; gesehen in Dresden)

(neugebaute Waldschlösschenbrücke über die Elbe in Dresden)

(Antisemitisches „US-RAEL“ vs „Bundeswehr mordet!“  am Bahnhof Dresden Neustadt)

(crossed „Magen David“, seen in Dresden)

(click pic to enlarge twice)(UPC vs. „Das beste vom SONNTAG …da geht MANN doch gern zum Bäcker„, gesehen in Dresden)

(Bilder sind jeweils etwa 10 Sekunden belichtet, entstanden an einer Kreuzung am Großen Garten in Dresden; click pics to enlarge!)