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Category Archives: Hörbücher

Teil 9 hier zu finden

  • SWR2: Anarchisten am Rio de la Plata (27 Min.) (download) (via)
  • WDR-Zeitzeichen: Sozialistengesetz 1878 (14 Min.) – oder: Die fernen Ursprünge der SPD (download) (via)
  • NDR: Hannah Arendts Töchter (20 Min.) (download)
  • SWR2-Aula: Wie der Kapitalismus uns zu Selbstausbeutern macht – Han Byung-Chul (28 Min.) (download)

Es folgt der obligatorische Hinweis, dass einiges sowohl in seiner inhaltlichen Ausrichtung als auch der Form nach durchaus Kritik würdig ist.

Jeweils Mittwoch um 24:10 / aka Donnerstag 00:10 Uhr auf Radio Corax im Raum Halle/Saale auf 95.9 FM oder per Stream.

komplettes Programm im Corax-Heft…

16.11.11 Ralph Arlyck – Following Sean (80 Min, 2005)

Following Sean is a 2005 documentary film directed by Ralph Arlyck. Bei IKL gibts die englische Tonspur des Films zu hören. Es ist ein Film über die Hochzeit der Hippies und deren Lebenseinstellung, über die amerikanische Gesellschaft, über persönliche Lebenswege und -vorstellungen. „The more things change, the more we are not the same.“ Der Autor, selbst Teil der idealisierten Bewegung, bezieht bei seiner Untersuchung das eigene Leben mit ein. Sehens- und Hörenswert.

29.11.11 Rolf Cantzen – „Die Protokolle der Weisen von Zion“ & „Die Weltordnung der Weltverschwoerer“ (2003)

Die Protokolle der Weisen von Zion sind eine Fälschung. Das wurde mehrfach bewiesen. Zuletzt hat der Comiczeichner Will Eisner vor seinem Tod diese Thematik noch einmal zusammengefasst. Was kaum bekannt ist: dieses Konstrukt was die vermeintliche jüdische Weltverschwörung enttarnt zu haben glaubt ist ein Longseller in den arabischen Staaten. Und nicht nur in schriftlicher Form, auch im Fernsehen wird immer wieder darauf Bezug genommen. Rolf Cantzen spricht mit Wissenschaftlern und versucht die hinter dem alles sich passend machenden Welterklärungsmodell Verschwörung liegende Funktion zu beschreiben.

Jeweils Mittwoch um 24:10 / aka Donnerstag 00:10 Uhr auf Radio Corax im Raum Halle/Saale auf 95.9 FM oder per Stream.

05.10.11 Ror Wolf – Die Durchquerung der Tiefe 2v2 (1997)

Teil 2 (8. bis 13. Kapitel). Berichte von einem der plötzlich in der Tiefe verschwunden ist. Es sind Berichte über normale und seltsame Menschen, über sonderbares und gewohntes, über die Welt oben und unten. „Haben sie einen Grund?“ „Ich habe einen Grund, darauf können sie sich verlassen.“

12.10.11 Bertolt Brecht – Die heilige Johanna der Schlachthöfe (Berliner Funkstunde 1932; 42 Min.); Adorno – Bloch – Möglichkeiten der Utopie heute (27 Min.)

Die Erkenntnis der Johanna Dark gleicht einer Ernüchterung: Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht, es helfen nur Menschen, wo Menschen sind. Brecht kritisiert mit dem Instrumentarium der marxistischen Kritik den Reformismus der Arbeiterbewegung. Dieses erste von drei seiner ‚Johanna‘-Stücken war 1929-31 entstanden und gelangte erst 1959 erstmals auf die Theaterbühne. Im Radio hingegen war es bereits im April 1932 in einer gekürzten Radioversion erstmals zu vernehmen. Zum besseren Verständnis der Handlung gab es damals noch erläuternde Zwischentexte, die aber allesamt nicht mehr erhalten sind.

Adorno und Bloch im Gespräch: „[…] Die wesentliche Funktion die dann Utopie hat, ist eine Kritik am Vorhandenen.“ „Ja.“ „Wenn wir die Schranke nicht schon überschritten hätten, könnten wir sie als Schranke nicht einmal rezipieren.“ „Ja, die Utopie steckt jedenfalls wesentlich in der bestimmten Negation. Der Negation dessen was blos ist, und dadurch dass sie sich als ein falsches konkretisiert immer zugleich hinweist auf das was sein soll.“

19.10.11 Elfriede Jelinek- Stecken! Stab! und Stangl! (Eine Leichenrede) (1996)

Am 4. Februar 1995 werden kurz vor Mitternacht in Österreich vier Männer ermordet. Durch eine Rohrbombe des Attentäters Franz Fuchs sterben die Roma Peter Sárközi, Josef Simon, Ervin und Karl Horvath. Sie hatten versucht, eine Plakette mit rassistischen Beschimpfungen („Roma zurück nach Indien“), die an der Bombe angebracht war, zu entfernen. Die Männer sind sofort tot.

Elfriede Jelinek nimmt dieses Ereignis zum Anlass anhand der nachfolgenden Berichterstattungen, der öffentlichen Reaktionen und Verlautbarungen ein Bild der Gesellschaft zu zeichnen. Es ist ein Spiegel der österreichischen Republik, die räsoniert, verharmlost und darüber hinwegredet. So findet sich auch tatsächlich öffentlich geäußert die Überlegung, ob die vier Männer nicht letztlich selbst schuld an ihrem Verhängnis sind. Was Jelinek deutlich macht: der Mord wird zerquatscht, breitgetreten und relativiert.

 26.10.11 Issac Asimov – Die verbotene Erfindung (1967)

Eine Maschine wurde entwickelt um in die Vergangenheit zu sehen. Sofort stellt sich die Frage nach der Priorität (als ein Mittel zur Beeinflussung wird dann auch der finanzielle Hebel genutzt: wofür soll überhaupt geforscht werden?). Und es stellt sich damit auch die Frage: Wie effektiv kann eine staatlich gelenkte Wissenschaft sein? Welche Grenzen sind einer freien Forschung im Interesse der Allgemeinheit zu setzen?

IKL – auf Radio Corax jeden Donnerstag ab 00:10 Uhr.

04.05.11 Bertolt Brecht – Furcht und Elend des Dritten Reiches (SDR 1967) (2/2)

In Anlehnung an Heinrich Heine wollte Brecht das Stück ursprünglich „Deutschland – Ein Greuelmärchen“ nennen. Er überlegte auch das ganze „Die Deutsche Heerschau“ zu nennen. Der endgültige Titel ist eine Anlehnung an Balzacs Werk „Glanz und Elend der Kurtisanen“. Den jeweiligen Szenen geht ein kurzes Gedicht voraus, wobei jede der Szenen für sich steht. Es geht um den Alltag, um das Private, darum wie sehr der Nationalsozialismus alle Lebensbereiche der Menschen durchdringt. So bekommen Eltern Angst, dass ihr eigenes Kind sie denunzieren könnte. Bereits am 21. Mai 1938 sind acht der 30 Szenen in Paris uraufgeführt worden.

11.05.11 Ferdinand Kriwet – Radioselbst (WDR 1979; 22min) & Radio (D/F 1983; 36min)

Radioselbst: Thema von RADIO ist das Radio selbst. Thema von RADIO ist die Ansprache des Rundfunks, seine stetige und allgegenwärtige Ansprache an die Hörer an den Lautsprechern in den Wohnungen und Betrieben und Schulen und Büros, in den Autos und auf den transistorisierten Wanderwegen des Tourismus; dargestellt am Programm einer beliebigen Sendewoche von WDR-2.

Radio: Ferdinand Kriwets Radio versucht, mit künstlerischen Techniken eine Hör-Vorstellung von dem zu vermitteln, was uns stetig an Stimmen umgibt, uns sprechend, singend, rauschend auf kurzen, mittleren und langen Wellen erreicht. Radio: exemplarisches Konzentrat dessen, was tagaus, nachtein in der Luft ist – „one the air“ -: Sprachatmosphäre. Radio: die Universalsprache des elektronischen Babel aus Chips und Transistoren, Röhren, Antennen, Netzen, Verteilern, Widerständen, Verstärkern etc. Radio: die Polyphonie des durch die gemeinsame Zeit strukturierten Welt-Geschehens.

18.05.11 Avanti-Sozial-AG – Neukölln in den Kollwitzplatz verwandeln? (Feature 2009)

„Den Effekt der Prenzlauerbergisierung, den wird es hier nicht geben“, sagt Reinhold Steinle, der in Neukölln Stadtteilführungen macht. Das sei zumindest seine Hoffnung. Aber längst ist klar: Der Norden Neuköllns verändert sich: mehr junge Leute, mehr Student_innen, neue Kneipen, Cafés und Galerien. Der Bezirk und der Berliner Senat bemühen sich um eine ‚Aufwertung‘ des Viertels – nicht ohne Folgen. Die Mieten steigen rasant. Soziologen beschreiben diesen Prozess als „Gentrifizierung“. Was aber sind die Gründe für die Entwicklung in Neukölln? Wer treibt sie voran? Das Radiofeature untersucht den Norden Neuköllns im Spätsommer 2009. Ausgehend vom Reuterkiez, mittlerweile medial und auf dem Wohnungs- und Kulturmarkt als „Kreuzkölln“ bekannt, wird über der Gentrifizierung in einem der sich am schnellsten wandelnden Berliner Kieze (über den es noch 2006 hieß es gehe dort zu „wie einstmals in der Bronx“) nachgegangen. Dabei geht es auch um die Strategie des Landes Berlin, kommunalen Wohnraum an die Privatwirtschaft zu übertragen, um die öffentliche Hand zu entlasten.

25.05.11 Franz Kafka – Das Schloß (SWF/RB 1953)

„Es war spätabends, als K. ankam. Das Dorf lag in tiefem Schnee. Vom Schloßberg war nichts zu sehen, Nebel und Finsternis umgaben ihn, auch nicht der schwächste Lichtschein deutete das große Schloß an. Lange stand K. auf der Holzbrücke, die von der Landstraße zum Dorf führte, und blickte in die scheinbare Leere empor. […] Wenn die Straße sich auch vom Schloß nicht entfernte, so kam sie ihm doch auch nicht näher.“

Jeweils Mittwochs um 24:10 Uhr auf Radio Corax im Raum Halle/Saale auf 95.9 FM oder per Stream.

06.04.11 Ernest Hemingway – Schnee auf dem Kilimandscharo (SDR 1977)

Der Schriftsteller Harry geht nach Afrika, um zu einem einfachen Dasein zurückzukehren, um einen Sinn in seinem Leben zu finden. Der Versuch ein Leben in Luxus und Sicherheit zu führen hatte ihn intelektuell ruiniert. In Afrika wollte er zu einem einfachen, sinnvollen Dasein zurückfinden, doch eine kleine Verletzung droht seinem Dasein ein Ende zu machen. Zum Symbol wird das dicht unter dem Gipfel des Kilimandscharo liegende vermodernde Skelett eines Leoparden. Es wird zum Symbol eines „zu-spät“, eines Vorwagen und Scheitern und hinterlässt doch gleichzeitig durch seine verlorene Existenz offene Fragen.

13.04.11 Theo Gallehr – Wer hat Angst vor dem Milchmann (RB 1979)

Im Herbst 1977 war Theo Gallehr mit einem Aufnahmeteam unterwegs, um Tonaufzeichnungen zu machen für ein Projekt, das „Gesprochene Geschichte“ hieß. Plötzlich waren sie konfrontiert mit jener Stimmung, die als „Deutscher Herbst“ in die Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik eingegangen ist. Gallehr und sein Team haben sich mit an die Stammtische gesetzt und mitgeschnitten, was da in aller Öffentlichkeit so frank und frei geredet wurde. Die Aufnahmen wurden zu einem O-Ton-Hörspiel verarbeitet, ein Stück Zeitgeschichte von beklemmender Authentizität, das bestürzende Einblicke in die Volks-Seele einer „wehrhaften Demokratie“ liefert.

20.04.11 Andrej Tarkowskij – Hofmanniana (RBB/SWR 2004)

Der russische Filmemacher Tarkowskij (1932-1986) wollte mit „Hofmanniana“ einen Film über das Leben von E.T.A. Hoffmann schaffen. Anhand von Zitaten, Motiven und Passagen aus dessen literarischem Werk sollte eine Film-Collage verschiedene Facetten des Romantikers zeigen. Dieser Film wurde jedoch nie verwirklicht. 2004 wurde auf Grundlage des Filmszenarios ein Hörstück gebastelt. Angelehnt an Tarkowskijs Manuskript, wird sich darin Hoffmannscher Stilmittel bedient: die Erzählperspektiven wie auch die Zeitebenen wechseln sprunghaft, Schilderungen biographischer und historischer Wirklichkeit gehen nahtlos in Traumsequenzen über, die Grenzen zwischen Realität und Phantasie werden aufgehoben.

27.04.11 Bertolt Brecht – Furcht und Elend des Dritten Reiches (SDR 1967) (1/2)

Brecht schrieb zwischen 1935 und 1939 in der Emigration 11 der 24 Szenen. Er schrieb sie vor Beginn des Weltkrieges, doch die drohende Maschinerie war fühlbar in der lastenden Atmosphäre des öffentlichen und privaten Lebens. Aus wechselnden Blickwinkeln, unter verschiedenen äußeren Gegebenheiten und menschlichen Bedingungen, wird in den kurzen Episoden eindringlich der Alltag des Dritten Reiches gezeichnet: der Terror durch reglementierende Sprachverwirrung, durch Unterdrückung, Mißtrauen und Heuchelei. Brecht wollte deutlich machen, daß, wie er sagt „lange bevor über uns die Bomber erschienen“, unsere Städte schon unbewohnbar waren.

Jeden Mittwoch 24:10 Uhr auf Radio Corax im Raum Leipzig – Halle/Saale – Magdeburg auf 95.9 FM oder per Stream.

heute Abend: Edgar Lipki – Sucking Blood (WDR 2010) (zum anhören/downloaden hier zu finden)

09.03.11 Benny Barbasch – Mein erster Sony (DLR 2000) – Teil 1

16.03.11 Benny Barbasch – Mein erster Sony (DLR 2000) – Teil 2

Als der zehnjährige Jotam einen Kassettenrekorder bekommt, ist keiner mehr vor ihm sicher. Die Liebesaffären seines Vaters, die Sitzungen beim Familientherapeuten, den langsamen Zerfall der elterlichen Ehe – nichts entgeht seinem Sony. Auch die Erzählungen des polnischen Großvaters über seinen langen Weg in das neu gegründete Israel sowie das Zerwürfnis mit dem fundamentalistischen Onkel hält er auf Tonband fest. Aus Jotams Passion wächst so Kassette nach Kassette eine Chronik israelischer Gegenwartsgeschichte.
Die politischen Gegensätze Israels spalten auch Jotams Großfamilie: Während der Großvater Anhänger des Likud-Blocks ist, bekennt sich Jotams Mutter Alma zur linken Friedensbewegung. Ihr Mann Assaf hingegen fühlt sich nirgendwo zugehörig. Seine Tätigkeit als Ghostwriter von Biographien Holocaust-Überlebender zehrt an seinem Inneren. Auch die Flucht in zahllose Liebschaften tröstet ihn nicht. Einzig die enge Beziehung zu seinem Sohn Jotam bleibt unangefochten. Dieser hält auf seinem Sony neben allen Turbulenzen auch die leisen Zwiegespräche fest.

23.03.11 Elfriede Jelinek – Die Klavierspielerin (SWF 1988)

Mutter-Tochter Beziehung zwischen Zwang und Alltag, zwischen Einsamkeit und Verlangen. Der Versuch eines Ausbrechen und einer selbst bestimmten Unabhängigkeit. Kontrollierte Freiheit zwischen Tradition und Norm.

30.03.11 Ror Wolf – Der Ball ist rund (HR 1978)

Die Redundanz der Fußballspiele anhand einer Collage hörbar gemacht.

Jeden Mittwoch ab 24:10 Uhr auf Radio Corax im Raum Halle/Leipzig/Magdeburg auf 95.9 FM oder per Stream.

Komplettes Programm ab sofort nur noch in der Programmzeitung von Radio Corax zu finden.

Highlights des Monats Februar:

02.02.11 – Kafka Kanzler und da knackt nichts. Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates (2010)

Ein junger Mann erfährt durch eine Panne bei seinem Mobilfunkbetreiber, dass er von Verfassungsschutz und BKA abgehört wird. In einer Zeitung kann er in einem Artikel zur Militanten Gruppe die Abhörprotokolle mit seiner Freundin im Wortlaut lesen. Dort erfährt er auch, dass seine Verhaftung als angeblicher Gründer der terroristischen Vereinigung „Militante Gruppe“ kurz bevor stehe. Ein Feature mit sehr persönlichen Einsichten eines Überwachten.

23.02.11 Schorsch Kamerun – Ein Menschenbild das in seiner Summe null ergibt (2006)

Eine Generation zwischen Mediengeschwätz, Lifestylemode und Kaufwelt, zwischen verordneter Wahlfreiheit und allgemeiner Beliebigkeit. Keine Chance auf ein originales Leben, auf authentische Wünsche. Ein Übermaß an Null-Information. Protest wird nicht gehört, geht unter im allgemeinen Medienbrei. Der höchste Wert ist heute Verweigerung. (Hörspielpreis der Kriegsblinden 2007)

jede  Mittwochnacht ab 24:10 Uhr auf Radio Corax im Raum Magdeburg/Halle/Leipzig auf UKW 95.9 FM oder per stream.

05.01.11 Hannah Arendt – Im Gespräch mit Günter Gaus (1964)

Gaus: Ausgehend von der Überzeugung seit 1931, daß der Machtantritt der Nazis sich nicht verhindern lassen würde, hat es Sie nicht gedrängt, aktiv etwas dagegen zu tun, zum Beispiel durch Eintritt in eine Partei – oder haben Sie dies nicht für sinnvoll gehalten?

Arendt: Ich persönlich hielt es nicht für sinnvoll. Wenn ich es für sinnvoll gehalten hätte – das ist alles sehr schwer nachträglich zu sagen –, dann hätte ich vielleicht etwas gemacht. Ich hielt es für hoffnungslos.

12.01.11 Alfred Döblin – Die Geschichte vom Franz Biberkopf (RRG 1930)

Franz Biberkopf kommt aus dem Knast und will ein anständiger Mensch werden. Er schlägt sich mit kleinen Tätigkeiten durch, aber die Zeiten sind schlecht. Biberkopf hat nicht nur mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sondern wird schließlich in einen regelrechten Kampf verwickelt mit etwas, das von außen kommt, das unberechenbar ist und wie ein Schicksal aussieht.

19.01.11 Patrick Süskind – Der Kontrabass – gelesen von Walter Schmidinger (1981)

In der Theatersaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen. Vielleicht wegen der kongruenten identifikatorischen Elemente – ein einsamer Kontrabassist hasst sein Instrument wie seinen Beruf, und trotzdem geht er dienstbeflissen an die Arbeit.

26.01.11 Inge und Heiner Müller – Die Korrektur (1957) (30min) & was überraschend anderes

Produziert 1957, vom DDR-Rundfunk zensiert, urgesendet vom MDR 1997. Inhalt des Hörspiels: eine Brigade in Hoyerswerda baut 1957 das Kombinat „Schwarze Pumpe“ auf. Alle haben ihre Probleme auf dem Bau – manche wegen persönlicher Einstellungen, manche wegen der Hierarchie, manche wegen ihrer Vergangenheit. Das Kollektiv wird am Ende nur durch die Partei gerettet.

Zweite halbe Stunde bei IKL was überraschend anderes.

Der Radio Corax Medienpreis wird alljährlich verliehen.

Wer Lust & Laune & es auch für gerechtfertigt hält möge ein Kreuz setzen bei IKL – Im Kopf Lokalisation.

Ich würde mich drüber freuen.

Danke!

P.S.: Auch so sind Alle eingeladen am 17.12.2010 bei Corax in Halle/Saale anwesend zu sein, & der Preisverleihung in netter Runde beizuwohnen (und wer mag, sich bei der Gelegenheit die Senderäume & Studios von Corax persönlich in Augenschein zu nehmen).

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jede  Mittwochnacht ab 24:10 Uhr auf Radio Corax im Raum Magdeburg/Halle/Leipzig auf UKW 95.9 FM oder per stream.

01.12.10 Anne Waldman and Allen Ginsberg reading (including „Howl“) (August 9, 1975)

Anne Waldman and Allen Ginsberg poetry reading. Waldman reads „Fast Speaking Woman“ and other poems. Ginsberg reads „Howl“ in its entirety, and other poems.

08.12.10 Chris Ohnemus – Wers glaubt wird selig (SR 2009)

Der Hauptprotagonist Jan Goll blickt auf die Renaissance der Religion. „Höre auf, dir Sorgen zu machen und genieße das Leben.“

15.12.10 Ode to Gravity: Joanna Brouk interviews Steve Reich (December 12, 1973)

Steve Reich plays his music and talks about his sounds and dimensions with Joanna Brouk. The first two musical selections heard were recorded at the John Weber Gallery, in New York City, in May of 1973. The interview with Reich was recorded during his visit to the San Francisco Bay Area in November 1973 and was broadcast on December 12, 1973.

22.12.10 Klaus Kinski – Jesus Christus Erlöser (live 1971)

Ende November 1971 will Klaus Kinski die „erregendste Geschichte der Menschheit“ erzählen – das Leben von Jesus Christus. Doch er kommt nicht dazu. Das Bühnenprogramm des umstrittenen Schauspielers wird durch Zwischenrufe unterbrochen – von einem Publikum, das diskutieren will. Von einem Publikum, das keine Predigt hören will. Dem Mitschnitt der legendären Veranstaltung (90 Minuten) ist bei IKL ein zeitgenössischer Radiobeitrag über die Ereignisse vorangestellt.

in der Nacht Mittwoch zu Donnerstag ab ca. 00:10 auf 95.9 FM im Raum Magdeburg-Halle/Saale-Leipzig oder per Corax-Stream.

03.11.10 Michel Houellebecq – Ausweitung der Kampfzone (WDR 2000)

Michel führt ein unspektakuläres, gleichförmiges Alltagsleben ohne Freundin. Sein Dasein liegt irgendwo jenseits von Glück und Unglück – und eine Erklärung könnte die Sexualität unserer Tage sein. „Houellebecqs Kunst, der gesellschaftlichen Welt das Stethoskop an die Brust zu halten und ihre Krankheiten zu diagnostizieren, erinnert an Sartre und die Ekelbestände, die jener im menschlichen Dasein ausfindig machte, an Camus und seinen „Fremden“ mit Namen Merseault, der sich und der Welt gegenüber gänzlich entfremdet ist.“

10.11.10 Torsten Schulz – Boxhagener Platz (RBB 2005)

Boxhagener Platz, Berlin-Friedrichshain, 7. Oktober 1968. Für Holgers Großmutter ist der Tag der Republik ein Tag wie jeder andere. „Jetzt versperren die einem schon ’n Weg zum Friedhof, die Aasbande“, schimpft sie über die Ehrenparade der Nationalen Volksarmee. Dort, auf dem Friedhof, liegen ihre verstorbenen Ehemänner. „Boxhagener Platz“ – Einblick in die Welt der einfachen DDR-Bewohner und deren nicht ganz so einfaches Leben.

17.11.10 Mark Ravenhill – Feed Me (DRS 2001)

FEED ME entstandt für die BBC, es ist ein verstörenden Text, in dem Zufallsbekanntschaften in einer Metropole zu einem Reigen wechselseitig angeeigneter Lebensentwürfe führen, bis die verzweifelten Träume in der verdrängten Realität eines Krieges platzen. Doch dies bloß, um sich höchst überraschend neu zu formieren.

24.11.10 Kain Karawahn – Pyrophonie (30min) u.a.

Karawahn lebt in Berlin und Blossin. Er beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit der kulturellen und künstlerischen Beziehung des Menschen zum Feuer: „Feuer ist weder Disziplin noch Ausdrucksform. Feuerkünstler GIBT ES NICHT!“ Zweite halbe Stunde bei IKL wird dann mit was (überraschend) Anderem gefüllt.

in der Nacht Mittwoch zu Donnerstag ab ca. 00:10 auf 95.9 FM im Raum Halle/Saale oder per Corax-Stream.

IKL – Oktoberprogramm 2010

06.10.10 Alfred Döblin – Die Geschichte vom Franz Biberkopf (RRG 1930)

Franz Biberkopf kommt aus dem Knast und will ein anständiger Mensch werden. Er schlägt sich mit kleinen Tätigkeiten durch, aber die Zeiten sind schlecht. Biberkopf hat nicht nur mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sondern wird schließlich in einen regelrechten Kampf verwickelt mit etwas, das von außen kommt, das unberechenbar ist und wie ein Schicksal aussieht.

13.10.10 René Pollesch – Heidi Hoh (DLR 2001)

Ihr Privatleben ist ein Betrieb, und der Markt ist ihre zweite Natur. Die Konzerne nehmen Speed, und die Verortungsprobleme verbreiten sich wie eine Epidemie. Da ist auch eine Bank, die kein zu Hause mehr hat, sondern virtuell um die Welt rast und ab und zu hysterisch wird, zum Beispiel auf Pressekonferenzen, auf denen sie immer wieder behaupten muss, dass sie einen Standort hat.

20.10.10 Ulrich Sonnenschein – Wir pfeifen nicht nach Ihrer Tanze! (2009)

Ulrich Sonnenschein versucht die Absurditäten, Banalitäten und Realitäten der hiesigen Politik in einer Collage zu konzentrieren. Zu hören sind Auszüge aus Reden & Ansprachen von Politikern, gemischt mit seinen eigenen Bemerkungen.

27.10.10 Orson Welles – War of the Worlds (Original CBS 1938)

Außerirdische landen auf der Erde. Die Menschen beginnen die Marsianer zu bekämpfen. Die Erdlinge geraten in Panik & fliehen aus den Städten. Dies alles wurde in authentischer Hörfunkmanier als Hörspiel produziert und führte zu realer Panik in einigen amerikanischen Städten. Bei IKL gibts das amerikanische Original aus dem Jahr 1938 zu hören.

in der Nacht Mittwoch zu Donnerstag ab ca. 00:10 auf 95.9 FM im Raum Halle/Saale oder per Corax-Stream.

01.09.10 – Walter Benjamin – Haschisch (gelesen von Christian Klischat) (2010)

Walter Benjamin beschreibt (u.a. seinen Trip in Marseille) und diskutiert den Haschischkonsum. („In Haschisch sind wir genießende Prosawesen höchster Potenz.“)

08.09.10 – Thom Kubli – Bakunin Boys; Zero-Gravity ist das neue Jetzt (WDR 2010)

Bei einem psychedlischem Trip in simulierter Schwerlosigkeit begegnet der Hauptprotagonist Luk dem Anarchisten und Revolutionär Michail Bakunin („Die größte Intelligenz genügt nicht, alles zu umfassen.“).

15.09.10 – Adorno & Gehlen diskutieren – Öffentlichkeit – Was ist das eigentlich? (SWF 1964)

Der Begriff „Öffentlichkeit“ hat sich inzwischen verselbständigt und ist zu einer eigenen Macht geworden, einer Sphäre, in der das, was zwischen Menschen stattfindet, verdinglicht wird. Der Begriff der Öffentlichkeit geht dabei an Institutionen wie die Medien über, so dass nur das als Öffentlichkeit wahrgenommen wird, was in ihnen erscheint. Die Öffentlichkeit ist eine noch nicht verwirklichte. Sie ist eine Ideologie, jedoch eine Ideologie, die die Möglichkeit hat, ihre eigenen Verhältnisse zu durchstoßen.

22.09.10 – Thomas Mann – Deutsche Hörer (BBC 1941-1945)

Die monatlichen Reden von Thomas Mann wurden zwischen 1941 bis 45 aus seinem britischen Exil bei der BBC ausgestrahlt. Gerichtet waren sie an „Deutsche Hörer!“ und zeigen die stete und doch vergebliche Hoffnung Manns auf einen Sinneswandel an der deutschen Heimatfront.

29.09.10 – Günter Eich – Die Andere und ich (NWDR 1952)

„Die Andere und Ich“ gilt als eines der wichtigsten Stücke in der Hörspielgeschichte. Das Motiv der Seelenwanderung, verbunden mit einem sozialen Appell, bestimmt die Geschichte einer reichen Amerikanerin, die während einer Italienreise mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf auf eine Fischersfrau trifft, deren Leben sie vierzig Jahre lang annimmt.

Zu hören gegen 00:10 Uhr in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag im Raum Halle – Leipzig- Magdeburg auf Radio Corax 95.9 FM oder per Stream…


04.08.10 – Isaac Assimov – Das Attentat (SDR 1967)

11.08.10 – Michael Koser – Schmetterlinge mit Hakenkreuzen (Rias 1982)

18.08.10 – Ludwig Harig – Ein Staatsbegräbnis (SR/WDR 1969)

25.08.10 – Plamper – Release (WDR/NDR 2004)

07.07.10 – Stanislaw Lem – Solaris (II/II)

Zweiter Teil über den intelligenten Planeten namens Solaris und die beschränkten Möglichkeiten des menschlichen Denkens und Wahrnehmens.

14.07.10 – RADIO-CORAX-GEBURTSAGSNACHT (kein IKL)


21.07.10 – Günter Eich – Träume (NWDR 1951)

Die Ursendung von Günter Eichs Hörspiel „Träume“ am 19. April 1951 begann um 20.50 Uhr, später als gewöhnlich, um Kindern vor der „mörderischen Angelegenheit“ zu bewahren. Beim Rundfunksender gingen
prompt auch wütende Telefonanrufe und Beschwerdebriefe ein: „Wir haben da eben Ihr Hörspiel gehört, von dem Eich. Kann man den Mann nicht einsperren?“
Fünf Szenen geben fünf Alpträume wieder. Die Szenen spielen je in einem der fünf Kontinente, und vor jeder Szene wird in nüchternen Sprache von irgendeinem harmlosen Menschen berichtet, der den jeweils folgenden
Alptraum erleidet. – „Vermutlich werden die angenehmen Träume dieser Welt von Schurken geträumt.“

28.07.10 – Isaac Asimov – Falsch Korrigiert (SDR 1970)

Isaac Asimov wurde im Januar 1920 im russischen Petrovichi geboren.
Bereits 1923 wanderte seine Familie mit ihm nach New York City aus, wo
er auch 1992 starb. Assimov wurde Biochemie-Lehrer an einer Universität,
bevor er sich 1958 dazu entschloss freier Schriftsteller zu werden. In
dem Hörspiel befinden wir uns im Jahr 2038. Vor Gericht wird die Klage
gegen den Roboter mit der Bezeichnung E27-3, „Mooney“, verhandelt. Wer
ist Täter – die intelligente Maschine oder der Mensch?

Kluge
Wie stehst du zu der Revolution in der DDR?
Müller
Mir war doch ziemlich früh klar, wenn gesagt wird: „Wir sind das Volk“, dann wird daraus sehr schnell: „Wir sind ein Volk“, und daraus wird dann genauso schnell: „Du sollst keine anderen Völker haben neben mir“. Und da habe ich sehr gut verstanden, warum der Brecht so mißtrauisch war gegen das Wort Volk.
Kluge
Der sagt doch nie „Volk“.
Müller
Der hat nie Volk gesagt, nur Bevölkerung. Andererseits kannst du keine Massen bewegen mit dem Spruch: „Wir sind die Bevölkerung“. Das ist ja das Schlimme. Deswegen habe ich grundsätzlich einen Verdacht gegen Massenbewegungen.
(quelle – dort auch das video aus dem jahr 1990 zu finden)

mehr von Heiner Müller gibts heute Nacht ab kurz nach 00:00 Uhr bei IKL auf Radio Corax im Raum Halle/Saale auf 95.9FM oder per stream.

Müller

IKL – Februar 2010 jeweils Mittwoch ca. 24:10

03.02.10 – Regine Ahrem – Hofmanns Elixier (2005)

10.02.10 – Michael Farin/Katrin Seybold – Lisa Fittko-Chicago 2000 (2006)

17.02.10 – Andreas Weiser – Menschenfresser (2009)

24.02.10 – Walter Moers – Der Fönig (2008); Weber – Psychopair (2009); Ror Wolf/Jürgen Roth – Das langsame Erschlaffen der Kräfte (2006)

  • 03.02: Albert Hofmann, sagte Dinge wie „Es gibt Erlebnisse, über die zu sprechen die meisten Menschen sich scheuen, weil sie nicht in die Alltagswirklichkeit passen und sich einer verstandesmäßigen Erklärung entziehen.“ 102 Jahre sollte der LSD Entdecker alt werden, bis er vor zwei Jahren starb.
  • 10.02: Die Jüdin Lisa Fittko brachte, nachdem sie aus Deutschland vor den Nazis nach Frankreich geflohen war, gemeinsam mit ihrem Mann über 100 Menschen über die Grenze nach Spanien. Unter ihnen Walter Benjamin.
  • 17.02: Fressen und gefressen werden. Der Mensch ist was er isst. Sind die Anderen, die Barbaren, das Wilde? Über zu brechende Tabus. Kannibalische Neuigkeiten aus der alten und der neuen Welt.
  • 24.02: Klomarft & Friek. Einblick in eine psychopatische Welt und eine Agentur die Psychopaten überwacht. Ein Fussballspiel ist wie viele andere Fussballspiele – zumindest akustisch.

IKL – Januar 2010

06.01.10 – Alexander Kluge – Chronik der Gefühle – Der Lange Marsch des Urvertrauens (2009) Hörprobe Alexander Kluge

13.01.10 – Maximilian Schönherr – Die Stammheim Bänder (2008) Hörprobe Stammheimbänder

20.01.10 – George Orwell – 1984 (Teil I/II) (2003) Hörprobe 1984 Teil1

27.01.10 – George Orwell – 1984 (Teil II/II) (2003) Hörprobe 1984 Teil2

  • was lief 2009?

IKL-Mai 2009

06.05 – Ronald Steckel – Auschwitz. Stimmen. Die Ersten Frankfurter Auschwitzprozesse – 1/3 (2005)

13.05 – Ronald Steckel – Auschwitz. Stimmen. Die Ersten Frankfurter Auschwitzprozesse – 2/3 (2005)

20.05 – Ronald Steckel – Auschwitz. Stimmen. Die Ersten Frankfurter Auschwitzprozesse – 3/3 (2005)

27.05 –


IKL-Juni 2009

03.06 – Thea von Harbou – Metropolis (2001)

10.06 – Albert Ostermaier – Radio Noir (1999)

17.06 – Paul Plamper – Die Unmöglichen (2008)

24.06 – Michael Baute – Minutentexte (2008)


IKL-Juli 2009

01.07 – George Tabori – Mein Kampf (1988)

08.07 – Liquid Penguin Ensemble – Gras wachsen hören (2007)

15.07 – Rainer Werner Fassbinder – Ganz in Weiß (1970)

22.07 – Horst Bienek – Sechs Gramm Caratillo (1960)

29.07 – Stanislaw Lem – Die Sterntagebücher (1968)


IKL-August 2009

[jeden Mittwoch 24:10 Uhr]

05.08.09 – Israel Zangwill – Der König der Schnorrer (1993)

12.08.09 – Jakob Arjouni – Happy Birthday, Türke! (1989)

19.08.09 – Wolfgang Borchert – Draußen vor der Tür (1947)

26.08.09 – Roald Dahl – Der Weg Zum Himmel (1978)

  • König
  • Krimi
  • Krieg
  • Kurzgeschichte

IKL-September 2009

[jeweils Mittwoch ca. 24:10 Uhr]

02.09.09 – Bertolt Brecht – Mutter Courage und ihre Kinder (1949)

09.09.09 – Jakob Arjouni – Kismet (2002)

16.09.09 – Marc Levy – Solange Du da bist (2002)

23.09.09 – Max Aub – Theater der Hoffnung (2000)

30.09.09 – Theodor Plievier – Stalingrad (1953)

  • brechtsches Antikriegsstück
  • klassischer Krimi (spielend in Frankfurt/Main)
  • unsichtbare Krankenschwester (und Liebesgeschichte zugleich)
  • spanische (Bürger- & Nach-)-Kriegszeit und
  • nochmals Krieg (und die Stadt die Synonym geworden ist mit „Deutschland Katastrophenstaat“)

IKL-Oktober 2009

07.10 – George Orwell – Farm der Tiere (1981)

14.10 – Max Aub – Am Ende der Flucht (2002)

21.10 – Thea Dorn – Marleni (1998)

28.10 – William Golding – Herr der Fliegen (1996)

  • wie ein Schwein Führer wird
  • authentischer Bericht über den spanischen Bürgerkrieg
  • die Schauspielerin Dietrich trifft nach dem Kriegsgeschäft die Riefenstahl in Paris…
  • eine Gruppe Jugendliche nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel…

IKL-November 2009

04.11 – Christoph Schlingensief – Rocky Dutschke (1997)

11.11 – Christoph Schlingensief – Rosebud (2002)

18.11 – Fritz Lang/Thea von Harbou – M – Eine Stadt sucht einen Mörder (2003)

25.11 – Ingeborg Bachmann – Der gute Gott von Manhatten (Teil 1) (1957)

  • am 04.11 dem Hörspiel einer schlingensiefsche Hörspielproduktion beiwohnen „irgendwas stört mich hier“, inkl. Gesellschaftskritik Dutschkes
  • am 11.11 nochmal Schlingensief – ein laut Selbstaussage „kryptisches Hörspiel – die Geschichte eines deutschen Großverlegers, die Geschichte des deutschen Theaters, und die Geschichte der Berliner Republik“
  • am 18.11 ein Klassiker der Filmgeschichte in einer aktuellen Hörspielproduktion
  • am 25.11 über den „guten Gott der Eichhörnchen“; 1959 wurde Bachmann für das Hörspiel mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet

IKL-Dezember 2009

02.12 – Ingeborg Bachmann – Der gute Gott von Manhatten (Teil 2) (1957)

09.12 – Inka Bach – Hesel – Eine anarchistische Übung (1992)

16.12 – Max Goldt – Die Radiotrinkerin & Die legendäre letzte Zigarette (1990)

23.12 – Schorsch Kamerun – Eisstadt (2005)

30.12 – Günther Eich – Das Jahr Lazertis (1954)

  • am 02.12 zweiter Teil über Moral, eine zufällige Liebesgeschichte und den „guten Gott der Eichhörnchen“
  • am 09.12 Hesel in den terroristischen Wirren der BRD und ihrem Leben abseits dessen
  • am 16.12 Max Goldt’s sich im Radio für die ZuhörerInnen betrinkende Frau mit den klimpernden Armreifen
  • am 23.12 Flüchtlingspolitik und Menschenschicksale
  • am 30.12 ein Mann verlässt das Bett und trifft auf der Straße einen Mann der das Glück verkauft…