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Was zeigt der NSU und die darauf folgende Medien-Welle eigentlich? Redok über einen Bombenanschlag des NSU in Wurzen, wo noch nicht bekannt war, welches organisierte Ausmaß die selbsternannte Nationale-Guerilla-Gruppe haben sollte (am Ende ist es nur die Hälfte welche bekannt wird, die andere wurde schon geschreddert…):

Der jüngste Anschlag [November .2004, Anm.] zeige, dass die Rechtsextremen nach dem Wahlerfolg der NPD bei der Landtagswahl in Sachsen im September jetzt zum „offenen Angriff“ auf linke Demonstranten und Andersdenkende übergingen, ohne das dies zu Protesten in der Bevölkerung führe. (src, via)

Was gilt es auch zu Protestieren – ein Sachschaden. Aber selbst bei schlimmerem: Menschen sterben doch immer und überall. Dabei ist jedoch auch zur Entschuldung der Wurzner zu sagen, dass die Schäden des NSU-Anschlags 2004 überschaubar blieben, wie hier verzeichnet ist. Doch ich würde zweifeln dass es bei einem ermordeten Menschen zu Protesten gekommen wäre, im Gegenteil: in der sächsischen Provinz wird man gern mal selbst aktiv um eben jene zu verdeutschen:

Die Rufe „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“, die den Überfall [von einer etwa 50 deutschköpfigen Gruppe in Mügeln 2007, Anm.] begleitet hatten, kommentierte er [der Bürgermeister Mügelns, Gotthard Deuse, Anm.] mit den Worten: „Solche Parolen können jedem mal über die Lippen kommen.“ (src)

In was für einer Zeit leben wir eigentlich, wtf? Mügeln 2007:
muegeln-sachsen_doku-inder-ueberfall_2007_ikl959

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