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Wilhelm von Sternburg begab sich 1991, im Jahr der erfolgreichen – weil staatlich nicht unterbundenen – Menschenhetze im frisch vereinten Deutschland, nach Hoyerswerda.

Es wird der ostdeutsche Mensch, dessen Denken und Handeln  gezeigt – die Folgen von 50 Jahren sozialistischer Diktatur und einer irgendwie verankerte Abneigung  gegen die offensichtlich Anderseienden?  Oder im nationalen Überschwang, wie übrigens auch einige Deutsche im Westen der Republik?

Die im Film immer wieder auftauchende Frage nach dem „Versagen des Rechtstaats“ gleicht einer Chimäre: es gilt den sozialen Ausnahmezustand mit Erklärungen und Fragen, aber auch Anklage und Moralität politisch einzuordnen (langweilig die Phasen mit Stoiber und co). So unangenehm offensichtlich wie die Stimmung auf dem Markt in Hoyerswerda 1991 war, der Film gibt eine Vorstellung von den Abgründen der postreunited german society…

„Ausländerjagd. Rassismus im neuen Deutschland?“ – ARD im Brennpunkt, September 1991, 50 Min

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