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Ein Drittel des jüngsten Statements Ken Jebsens ist die Aufforderung Geld an ihn zu spenden, BLZ & Kontonummer sind die ganze Zeit über eingeblendet. Es wird deutlich: er wähnt sich auf der Seite der Guten, der Widerständigen, die nun dafür bestraft werden verbotene Zusammenhänge zu äußern – in seinem Fall ist eine ganze Industrie gegen ihn am Werk: die Holocaustindustrie.  Er setzt nun seine Hoffnung auf die Community, falls dies vergeblich „dann hören wir einfach auf.“ Doch danach sieht es eher nicht aus. Nach knapp 10 Tagen hat das Video über 10.000 Aufrufe, es gefällt 551, es gefällt nicht 22 usern. So positiv und euphorisch sind dann auch einige Kommentare – wenn nur die Hälfte davon stimmt scheint die Rechnung (falsches Wort?, wohldurchdachte Kalkulation trifft es vielleicht besser) des Herrn Jebsen aufzugehen. Ein Kommentar lautet:

„Es ist nur richtig und konsequent, dass man solche Projekte unterstützt. KenFM ist in diesem System auf Geld angewiesen. Sie haben Rückrat gezeigt und wurden auf die Straße gesetzt. Jetzt muss die Straße dafür sorgen, dass sie weiter machen können. Auch du bist die Gosse/Straße. 5€ sind überwiesen.“

Money makes the world go round, auch bei Herrn Jebsen. Und Geld ließ sich auch schon immer mit einer niemals existierenden „Antiholocaustindustrie“ machen, treffender und richtiger wäre wohl der Begriff Antisemitismus – denn sowas verkauft sich tatsächlich. Ob es nun gerechtfertigt ist auch im Fall des Herrn Jebsen von Antisemitismus zu sprechen kann jeder anhand seiner hier dokumentierten Ausführungen selbst beurteilen:

„Nach 545 Sendungen wurde Ken FM über Nacht abgesetzt. Der Vorwurf: die Sendung und ich im Speziellen wäre ein Holocaustleugner, ein Antisemit, ein Rechtsradikaler, etc. – die ganze Palette. Genauso gut hätte man behaupten können, ich würde zu langsam sprechen. Der Grund war natürlich vorgeschoben, sprich: frei erfunden. Und wurde von außen an das Haus herangetragen, in diesem Fall von der Holocaustindustrie, ein Begriff der bekannt ist spätestens seit Finkelstein. Die wirklichen Gründe für die Kündigung sind völlig andere. Ken FM und speziell ich als Person kann einfach meine Fresse nicht halten,  wenn es vielleicht besser wäre für die eigene Karriere. […] Ich hinterfrage geschichtliche Tatsachen, die man uns vorwirft wie einen Knochen mit dem Befehl friss oder strib. […] und wir wehren uns selbst gegen einen übermächtigen Feind: den Menschenfeind – der, und das geben wir zu, finanzielle und was sein Netzwerk angeht, deutlich besser aufgestellt ist als wir. Die Lüge hat bekanntermaßer cash genug, die Wahrheit geht betteln. […] Wenn wir eine andere Welt wollen, und wir von Ken FM wollen eine andere Welt, dann brauchen wir eine andere Presse. […] Nur so lange wir sie [die freien Portale im Internet, Anm.] finanzieren, sind wir wirklich sicher vor der Propaganda einen sehr kleinen Elite. […] wenn im Schatten ihres Humanismus völlig andere Kräfte mitsurfen um uns alle zu benutzen, und genau das passiert. Die Welt ist nicht so simpel wie uns das die staatlichen Medien, und damit die kontrollierten Medien glauben machen wollen. […] Was will ich von Euch? Ich will euer Geld. Nur ich will, dass ihr es freiwillig gebt. Es bleibt euer Geld […] Wir haben nie behauptet die Wahrheit zu kennen – genau das macht aber die Konkurrenz. […] Uns reicht es nicht wenn ihr einfach unsere Meinung übernehmt, […] ihr, und damit wir, sind die 99%. […] Geht ihr den ersten Schritt. […] Nehmt es selber in die Hand. […] Es geht ums Geld, ja, denn ohne Geld können auch wir nicht arbeiten. […] Werdet aktiv, unterstützt Ken FM. […] Das hier ist keine Übung, und wir können durchaus mit den Konsequenzen des Scheiterns leben. Wir haben den entscheidenden Schritt für uns in dem Moment getan, als wir uns entschlossen haben, nicht länger ja zu einer Berichterstattung zu sagen, die wir für Propaganda halten, nur weil unser staatlicher Arbeitgeber uns dann auch weiterhin geduldet hätte. Die überzeugendste Art etwas zu ändern ist es selber zu tun.“ (src: youtube-video)

Zusammenfassung:

Ken FM betreibt als Aufklärung euphemisierte Propaganda (gegen die als Propagandaapparat wahrgenommenen Massenmedien). Er war mit seiner Sendung beim RBB auch einst Teil des Systems, doch er durfte nicht mehr weitersenden bei dieser öffentlich-rechtlichen Anstalt (er spricht fälschlich (?) von „staatlichen Medien“). Ken Jebsen wurde gekündigt, weil er keine Einheitspropaganda produzierte, weil er anfing sich gegen „den Menschenfeind“ zu wehren. Er ist der Einzige beim RBB gewesen welcher nicht von der Elite kontrolliert wird und damit einer der Wenigen –  er hat seine Gesinnungsgenossen scheinbar schon gefunden –  welcher unabhängige, also die wirklich richtigen Berichte liefert (von mir Propaganda genannt). Er tritt einen Feldzug an, uns alle aus der Kontrolle und den Klauen einer „sehr kleinen Elite“ zu befreien. Ken „hinterfragt geschichtliche Tatsachen“ – mit dann so glorreichen Erkenntnissen wie „Deutschland ist ein guter Mitläufer, ein Vasall, ein US-Ausposten“ was hier akustisch verzeichnet ist. Wie formulierte Reflexion so treffend: „Ken Jeb­sen pro­pa­gierte Res­sen­ti­ments, die in Deutsch­land weit ver­brei­tet und mehr­heitsf­fä­hig sind.“ Wäre hinzuzufügen: sowohl „die Sendung als auch er im Speziellen“.

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