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Derzeit in Berlin in einigen Kinos zu sehen, ein Film mit dem Titel „Stalags“, aus der Feder von Ari Libsker (Israel 2008 63 Min.).

Darin geht es um die ersten pornografischen Taschenbücher die in Israel massenweise vertrieben wurden – die „Stalag 13“. Darin ging es unter anderem darum, dass lüsterne weibliche SS-Offiziere Häftlinge vergewaltigen. Die Affinität der pornographischen Heftchen zum Holocaust kam nicht von ungefähr, denn genau zu der Zeit gab es die Verhandlung gegen Adolf Eichmann in Jerusalem.

Gegen die Autoren der Hefte kam es sogar zur Anklage – wegen der Verbreitung antisemitischer Pornografie. Dieser Prozess erregte großes Aufsehen und verhalf den Taschenbüchern zum Durchbruch.

The film examines this notorious phenomenon, exposing the creators of this literary genre for the first time. Moreover it posits that pornographic aspects appears in canonic Holocaust literature and continue to be spreaded as part of the representation of the Holocaust in Israel, in schools, books and trips to Auschwitz. (quelle)

Den Film leider noch nicht gesehen aber obiges Zitat ist doch eine überaus diskutable Behauptung.

Die Groschenromane formulieren dabei – in sich stetig steigernder Explizität – sadomasochistische Fantasien um Kriegsgefangene und Nazioffiziere in deutschen Lagern und brechen damit gleich zwei Tabus. Erstmals gibt es in der puritanischen Gesellschaft Israels pornografische Literatur und gleichzeitig sind diese Heftchen neben dem Eichmann Prozess die erste öffentliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust. (quelle)

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