Skip navigation

Das Revival des großen Ganzen. Es kommt tief aus dem Inneren – da wo eigentlich nichts, oder zuviel ist. Ein „Bewußtsein“ und das Unterbewusste, die heilige Bestimmung. Die Volksfreiheit und die Ewigkeitskräfte. Immer wieder außen und innen.

Herman Wirth schrieb 1931 (2. Auflage 1934) einen Aufsatz mit dem Titel „Was ist deutsch“. Daraus ein paar Zitate.

Die Erde ist das Od-al, ist das was aus Gott ist, das Leben Gottes. Darum kann sie nie dem Geld gehören, jenem untergeordnetem Hilfsmittel äußerlicher menschlicher Lebensform, das nur ein Ersatz-Tauschmittel der Bodenerzeugnisse ist. Darum kann ein Zinsrecht, ein „Hypothekenrecht“ niemals ein „deutsches“ Recht sein! Darum ist die ganze Börsenwirtschaft, wie die ganze mammonistische Weltwirtschaft keine „deutsche“ Lebensform. Sie ist der Irrweg, den wir bis zum Ende, bis zur tiefsten Tiefe der Sinnlosigkeit, der Selbstvernichtung, gehen mussten, um seinen Trug zu erkennen. Was der nordische, der „deutsche“ Mensch tut. das muss er ganz tun, um der Erkenntnis willen – also auch seinen Irrgang. Denn so will es die göttliche Fügung in ihm, die ihn einst dadurch erwählte, dass sie ihn die härteste Lehrschule der Menscheitswerdung durchmachen ließ: die nordische Eiszeit. Da wurde er zum Freien Gottes, der die Selbstbestimmung, die Stimme Gottes, in sich trägt, der nicht die Gottesvermittlung, die Gnaden- und Heilsmittel der Gottesknechte, des üppigen Südens und ihrer Priesterschaft braucht. […]

Der nordische Mensch, der „deutsch“ ist, das heißt „aus Gott“ ist, aber erlöst sich selber. Er sucht den Weg zu Gott in sich wieder. Keine menschliche Macht kann ihn erlösen, auch nicht der Mensch, der in Rom als Statthalter Petri eine angeblich von dem Galiläer gegründete Weltkirche verwaltet, als Inhaber der Gnaden-und Heilsmittel. […] Uns „Deutsche“ geht das nichts an. […] Der nordische Mensch muß und wird sich selber erlösen. Seine Freiheit kommt ihm von innen und nicht von außen. Seine äußere Freiheit kann nur der Ausdruck seiner inneren sein, wie seine äußere Unfreiheit auch die Folge und der Ausdruck seiner inneren Unfreiheit wird.[…] Was uns diese letzten Jahre deutscher Geschichte, von 1914 bis 1934, noch einmal gelehrt haben, ist, daß keine äußere Volksfreiheit beständig sein kann, welche nicht in einer inneren begründet ist. Keine äußere Disziplin keine Organisation, keine wirtschaftliche Interessengemeinschaft kann eine bleibende, dauernde Bindung für die Gesamtheit eines Volkes sein. Einzig und allein die weltanschauliche Zugehörigkeit, ein gemeinsam höher-sittliches Bewußtsein, das Bewußtsein dieser Ewigkeitskräfte in uns als Gemeinschaft. Dann sind wir „Deutsche“, dann sind wir ein „Volk“, dann haben wir ein „Land“. (S. 49- 55)

Noch 1980 vermachte die an der Vergangenheit wenig interessierte deutsche Politik dem Autor dieser Zeilen über eine Million Mark (aus dem Resort Zukunftsinvestitionen), damit dieser seine Gedanken und seine gesammelte Bibliothek auch der Nachwelt erhalten könntemit Erfolg. Es gibt seit dem eine Gesellschaft, die sich Wirth verschrieben hat und jedes Jahr bundesweit Vortragsreisen anbietet, in denen über die Ideen von Herman Wirth referiert wird.

Advertisements

4 Comments

  1. Was ist der „Welt Mensch“

  2. kann jetzt den zusammenhang des blogbeitrags und des obigen kommentars nicht vollends erkennen – mit bisschen gutem willen vielleicht, aber behandelt eher ein anderes thema.
    ein blick in den blog verrät – dieser mensch ist ein träumer.


You can comment this. Feel free to drop a word!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s