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habe gerade nochmal reflektiert was ich so zuletzt gebloggt & gepostet habe und mir ist dabei auch das zitat von der gso über die kommende veranstaltung (ende des monats; global space oddisey – eine art loveparade mit noch „linkem“ charakter & anspruch in leipzig) vor die linse gekommen.

„Die Global Space Odyssey 2010 richtet den Blick auch auf die drastischen Kürzungen im sozialen Bereich. […] Mit dieser Kürzungs- und Privatisierungspolitik wollen die Regierenden die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise kompensieren. Und zwar auf Kosten derer, die sie nicht verursacht haben!
Wir entgegnen: Wer bei Bildung, Jugend oder in anderen sozialen Bereichen spart, vergeht sich an den Grundlagen UND an der Zukunft dieser Gesellschaft.“

ist nicht genau das begrüßenswert – sich an den grundlagen der gesellschaft zu vergreifen um eine andere, neue, wirklich neue & bessere gesellschaft, aufzubauen? sollte man deswegen nicht gar die gso im jahr 2010 meiden – was ist eure meinung?

ist nicht genau das begrüßenswert??

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4 Comments

  1. naja, schon in den letzten beiden jahre zeichnete sich eine klar reformistische und demokratieorientierte politik der gso an. die forderung an die politik sind dieselben: nicht am falschen ende sparen, denn (bspw.) ist ja auch standortfaktor usw. usf.

    • ist „demokratieorientiert“ positiv oder negativ konnotiert?
      wir werden sehen wie stark das politische bei der gso noch sein wird – bei der lvz kommt eh am ende was anderes bei raus – in dieser scheinbar (un)politiserten welt. für jugend einsetzen ist immer prima. freiheit wählen auch. aber angeblich: wir haben keine wahl!

  2. hab das interview zufällig live im radio gehört als ich grad in halle war. sympatisch fand ich die urspünge der gso.
    die forderung „erkennt unsere freiräume an & bezahlt dafür“ kann letztendlich fast nur dazu führen, dass die vermarktung/-wertung der vermeintlichen subkultur in der normierten schabloniserten massenkultur aufgeht. „unsere kultur tickt anders“? – nicht wenn es um das verständnis/akzeptanz geht, die die hegemoniale staatliche kultur gegenüber der „unprofessionellen“ kultur gegenüber aufbringen soll. aufstieg in die „professionelle“ liga? ist das ziel gar herrn jung als schirmherr der gso zu gewinnen? „das große im kleinen vorgedacht“. „die stadt attraktiver machen.“


One Trackback/Pingback

  1. By GSO-Leipzig 2011 « Im Kopf Lokalisation on 25 Jul 2011 at 8:32 pm

    […] und der gesellschaftlichen Probleme ist. War bereits letztes Jahr eine Absicht der Aktiven „die Stadt attraktiver zu machen“ scheint dies wahr zu werden. Es ist leider, so wird es immer deutlicher, eine Attraktivität […]

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