Skip navigation

des deutschen große leidenschaft ist es am grill zu stehen und fleisch zu wenden. pro jahr isst die hiesige bevölkerung in etwa soviel fleisch wie der einzelne fleischwender hinter dem grill selbst wiegt – 84 kg fleisch pro kopf waren es im jahr 2003.

Doch längst ist Grillen nicht nur ein netter Zeitvertrieb, sondern auch ein richtiger Sport geworden. In jeder größeren deutschen Stadt findet man heute einen Grillverein. Immer mehr Grillverbände schießen wie Pilze aus dem Erdboden in die Höhe. Allein in Deutschland arrangiert die internationale „World Barbecue Association“ (WBQA) auf europäischer und weltweiter Ebene Meisterschaften, an denen Grillmannschaften aus der ganzen Welt teilnehmen können. Das Motto der WBQA ist es, Menschen verschiedenster Nationen mit Feuer, Essen und Spaß zusammenzubringen, sowie Frieden auf der ganzen Welt zu stiften. (quelle)

„verschiedenste nationen“ & „frieden auf der ganzen welt zu stiften“….

ohne jetzt ideologisch zu werden (wobei die frage was fundamentale fleischesser von fundamentalen veganern unterscheidet erstmal offen bleiben soll) sei doch daran erinnert, was das schnitzel auf dem grill für einen weg hinter sich hat. die schweinezüchter sind teil des derzeitigen wirtschaftssystems & des wettbewerbs – und dieses system ist barbarisch.

Die Tiere lagen vielfach in Haufen in den Buchtenecken, zeigten dabei aufgekrümmte Körperhaltung unter weittestgehender Vermeidung von Bewegung. Die Körpertemperaturen waren bis auf 41,5° C erhöht. Der Kotabsatz erfolgte unter deutlichen Schmerzäußerungen und zeigte eine wässrige bis dünnbreiige Konsistenz, zum Teil leicht blutig, jedoch ohne Schleimhautfetzen. Der Anal- und Oberschenkelbereich war bei vielen Tieren durch Verätzungen und weißlich bis silbergraue Verfärbungen gekennzeichnet. Vereinzelt konnten auch bläuliche Verfärbungen am Unterbauch, an den Hinterschenkeln und selten auch an den Ohren gesehen werden. (quelle)

hier finden sich jeden monat neue krankheiten/probleme von schweinezüchtern, die die derzeitige massentierhaltung eben so mit sich bringt. resultat der krankheiten & todesfälle: wirtschaftlicher schaden innerhalb der recht geringen gewinnmargen…

Dieser Fall ist insofern etwas ungewöhnlich, als dass die Mastdarmvorfälle nicht bei Masttieren, sondern bei Ferkeln/Läufern auftraten. Das Alter der betroffenen Tiere lag zwischen 6 und 9 Wochen. Im Durchschnitt trat ca. alle 2 Tage ein Fall auf. In aller Regel verendeten diese Tiere und es entstand somit ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. (quelle)

bleibt somit immernoch die entscheidung zu treffen zwischen einmalgrill, dem grill im eimer, dem kugelgrill, dem trichtergrill, dem säulengrill, einem grillwagen oder dem grillkamin. und bleibt die entscheidung zu treffen was auf dem grill landet… vielleicht ja der weltfrieden – blutig.

Advertisements

You can comment this. Feel free to drop a word!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s