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Kofferbomber, Sauerlandgruppe. Und dann gabs ja noch die Attentäter von 9/11 die Hamburg lebten. Gefährliches Pflaster dieses Ländle des ehemaligen Innenministers Schäuble (er sitzt ja nicht ohne Grund im Rollstuhl?!)?. Im Vergleich dazu scheint jedoch der Nahe Osten ein Pulverfass, allen Ländern voran Israel. Denkste. In den top five finden sich die üblichen Verdächtigen:

Geprüft wurde das Terror-Risiko in 196 Ländern. An erster Stelle des Index‘ liegt der Irak, gefolgt von Afghanistan, Pakistan, Somalia, dem Libanon, Indien, Algerien, Kolumbien und Thailand. In diesen Staaten wurde das Risiko eines Anschlages als sehr hoch eingestuft.

Zu den Ländern mit hohem Risiko gehören vor Israel noch die Philippinen, Platz 10, die Türkei (14) sowie Russland (15).

Also die Länder, wo viele gern mal hinfahren weils da so schön ist, wie Thailand oder die Philippinen, liegen noch vor dem von der Intifada bedrohten Israel. Ursache ist u.a. der Zaun:

Israel hat die Sicherheitsanlage zum Schutz vor Terroristen errichtet. Sie besteht zu ungefähr 95 Prozent aus einem Zaun mit Gräben und Wachtürmen und nur zu einem kleinen Teil aus einer Mauer. Der Zaun bei Bil’in war 2003 gebaut worden. Seit fünf Jahren ziehen Friedensaktivisten aus aller Welt – auch aus Israel – jeden Freitag nach dem muslimischen Gebet zur Sperranlage, um dort zu protestieren. Zu den Organisatoren gehört auch der Israeli Uri Avneri. […] Bereits am 9. November hatten Demonstranten beim Kalandija-Kontrollpunkt Teile der Sperranlage zerstört. Anlass war der 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin. (Quelle)

Dieser Zaun hat zu eben jener Sicherheit beigetragen um die es hier gerade ging. Und weil die Problematik DDR & BRD ja auch so schön vergleichbar, vielmehr gleichzusetzen ist mit dem Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten – wer käme nicht auf die Idee am 9. November gegen DIE Mauer zu demonstrieren (übrigens gibts auf der Welt noch mehr Mauern – zwischen USA/Mexiko; Nord-Südkorea; u.v.m.). Wie gesagt, ist zu 95% ein Zaun. Aber genannt wird sie die Apartheidmauer. Auch wenn Kritik wie u.a. am Verlauf teilweise gerechtfertigt ist, unbezweifelbar ist der enorme Sicherheitsgewinn (ein Rückgang der Selbstmordattentäter: wurden im ersten Halbjahr 2004 -bis einschließlich Juni- noch 19 Menschen getötet und 102 verletzt, gab es mit Zaun in demselben Zeitraum keinen einzigen Toten mehr). Ein Haufen Avatare (medial super inszeniert) wollten diesen erst neulich anlässlich der wöchentlichen Demonstration mal wieder zum Einsturz bringen:

bilin-12-2-102-preview

Zusammenfassend heißt es dort: „demonstration against the evil Israeli occupation

Spannend blieb für mich die Frage wie sicher das Land dessen Pass ich habe für den ich zahlen muss (mittlerweile aus zwei Ländern wieder eins geworden – jetzt also wieder ohne Mauer – wieso bekommen die das da unten nur nicht hin?) nun ist:

Länder mit mittlerem Risiko gelten Großbritannien (41), China (43), die USA (46) sowie Frankreich (56). Deutschland (81), Kanada (116) und Australien (120) haben laut der Studie ein niedriges Terror-Risiko.

Der Index ermittelt nicht nur das Risiko eines Anschlags, sondern auch die Wahrscheinlichkeit von massiven Verlusten von Menschenleben. Er wurde speziell für Unternehmen entwickelt, damit diese die Risiken für ihre internationalen Niederlassungen besser abschätzen können. (Quelle)

& was passiert hierzulande? Intifada am Gartenzaun. Wäre Zeit für mehr Gartenzäune

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2 Trackbacks/Pingbacks

  1. By the invisible frame « Im Kopf Lokalisation on 19 Jul 2010 at 11:51 am

    […] Seis drum. Es gibt für den gemeinen Deutschen nicht einfacheres, als sich „the wall“ (die es zwischen Israel & den palästinensisch verwalteten Gebieten geben soll) so vorzustellen, wie einst die Mauer in ihrem selbst erkämpften „wiedervereinten“ […]

  2. […] Seither wurden viele Mauern mit der Berliner Mauer verglichen – oft zu unrecht. Doch im Fadenkreuz der Kritik standen lange und meist sehr heftig die Grenzanlagen zwischen Israel und den p…, die von Einigen politisch Aktiven schlicht als „the wall“ bezeichnet wurden – […]

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