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Verwiesen sei an dieser Stelle auf das kommende Stück was es bei IKL am Mittwoch kurz nach Mitternacht bei Radio Corax (zum Stream) zu hören geben wird. Es handelt sich dabei um ein Interview was die Jüdin & Antifaschistin im Jahr 2000 in Chicago für ein Fernsehteam gegeben hat. Dies wurde von Michael Farin & Katrin Seybold für den Hörfunk im Jahr 2006 bearbeitet.
Fittko erzählt darin über ihr Leben & die Selbstverständlichkeit ihrer Handlungen, die aus heutiger Betrachtung alles andere als selbstverständlich wirken. Sie half zusammen mit ihrem Mann über 100 Flüchtlingen über die Pyrenäen – unter ihnen Walter Benjamin, der kurz danach in einem Hotel auf der spanischen Seite sterben sollte.

Um wenigstens einige Intellektuelle und Künstler zu retten, hatten in die USA geflohene deutsche Sozialisten das ‚Emergency Rescue Committee‘ gegründet. Über einen alten Schmugglerpfad schleusten sie Schriftsteller, Nazigegner, Reichstagsabgeordnete, Ärzte und viele andere nach Portbou, Spanien. Ende 1941 wird Lisa und Hans Fittko der Aufenthalt in der Grenzregion untersagt. Ihre Flucht nach Kuba gelingt, später sogar, allerdings erst 1948, die Einreise in die USA, nach Chicago.

Wer das Stück am Mittwoch nicht hören kann, der sei verwiesen auf den Podcast des BR, von dem auch obiges Zitat stammt.

Mehr über die Person Lisa Fittko gibts unter anderem hier, wo sich u.a. auch eine pdf-Datei findet, mit deren Hilfe der Fluchtweg über die Berge selbst nachgegangen werden kann.

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